Ich bin Ines Fritsche.
* Und neben mir seht ihr Jörg Sperling. Jörg und ich hüten unseren Waldplatz gemeinsam.
Einige Gruppenangebote bereichert Jörg mit seiner Energie, Musik und Kreativität. Auch wenn er, allein was den Waldplatz angeht, eine tragende Rolle hat, möchte er gerne im Hintergrund sein. Also geht es hier Über Mich weiter:
Ich bin kreativ, empathisch und gekommen um Licht in diese Welt zu bringen.
Ich liebe es mich als Teil der Natur zu fühlen – auf dem Feld, im Wald, mit Tieren und Pflanzen. Ich kann gut Energieräume kreieren und halten, kann strukturiert und organisiert sein, doch am liebsten lebe ich im Hier und Jetzt und empfinde es als große Freiheit, wenn aus dem Hier und Jetzt der nächste Augenblick entstehen darf aus meiner inneren Fülle heraus – ohne (Zeit)plan. Mein medialer Kanal war in diesem Leben von Anfang an geöffnet und ebenso mein Kanal für’s Hellfühlen. Andere Hellsinne und die Möglichkeit des Channelings kamen später manches Mal überraschend dazu. Ich brauchte eine Weile um meine Wahrnehmungen und deren Ursprung zu Verstehen und arbeite immer weiter daran mich in meinen Wahrnehmungen gut zu orientieren und sie zu erweitern.
Ich konnte und kann mich mein Leben lang als spirituelles Wesen wahrnehmen. Für mich stand das nicht in Frage. Eine große Aufgabe war und ist es die abgeschnittene irdische Welt mit der spirituellen Welt zu verbinden oder mehr noch, das was ich durch meine Anbindung längst wahrnehme und weiß, Stück für Stück auf die Erde zu bringen.
Zu Beginn meines Lebens war ich viel allein. Bis vor Kurzem konnte ich lediglich den Schmerz in dieser Erfahrung spüren. In einer Körperarbeit erlebte ich einen sehr friedvollen Moment des Alleinseins als Säugling und erkannte, dass sich durch mein vieles Alleinsein als Säugling das Gefühl des All-eins-sein in mir auf der Erde verankern konnte. Diese göttliche Verbindung ist mir erhalten geblieben. Ich konnte sie immer spüren und habe schon als Kind gesagt, dass es 'da oben' jemand gut mit mir meint. Diese Anbindung diente mir lange als Rückzugsort und Kraftquelle, hatte aber nichts mit der irdischen Wirklichkeit zu tun. Ich bin in der DDR geboren, der Glauben an etwas Göttliches hatte nirgends in meinem Umfeld einen Platz und so war es eine meiner großen Aufgaben, meinen Gefühlen, meinen Bildern und meiner Anbindung zu trauen und sie als Teil einer wirklichen Wirklichkeit anzuerkennen.
Es brauchte eine Weile bis ich aus diesem Geschenk der Anbindung eine Kraft im irdischen Leben ent-wickeln konnte.
Mittlerweile helfe ich Menschen, ihre eigene Anbindung zu fühlen, zu verstehen und zu stärken. Unseren wahren göttlichen Kern und die göttliche Quelle können nur wir selbst spüren um wahrlich daraus zu schöpfen und die göttlichen Möglichkeiten und die Liebe zu leben.
Mein frühes Leben ist von vielen Brüchen geprägt – eine frühe Scheidung meiner Eltern, etliche Umzüge, die innerdeutsche Grenze. Dennoch war ich überrascht als ich bei meiner ersten Reise zu meinem Seelenplan, das Wort ‚Verbundenheit‘ empfing. Ja, natürlich, ich wünschte mir immer eine heile Familie und dass wir alle zusammen glücklich sind. Und da es diese Harmonie nicht gab, habe ich früh gelernt, Energien zu spüren, auszugleichen und gute Lösungen für ein schwieriges Miteinander zu finden. Diesen Anteil meiner Arbeit mache ich auf die verschiedensten Arten also schon mein Leben lang. Ich habe Konzepte gefunden, die meinem Wunsch nach Offenheit, Respekt und friedlicher Verbundenheit entsprechen.
Trotz meiner Anbindung und Hochsensibilität habe ich lange in dieser Gesellschaft funktioniert, wollte ‚normal‘ sein und habe mich selbst angetrieben um meine vermeintlichen Aufgaben zu erfüllen.
2017 forderte mich meine Seele durch eine große Krise auf, endlich im Einklang mit ihr zu leben. Ich war lange im Widerstand, wollte nicht wahrhaben, dass ich ausgebrannt war und dass ich meine Komfortzone endlich verlassen müsse um im Einklang mit mir zu leben. Mir ging es immer schlechter, bis ich irgendwann keine Kraft mehr hatte und mich hingab. Schnell erlangte ich eine Klarheit in mir, diesen Weg ohne Ämter, ohne Gesundheitssystem und ohne meinen Job im Rückhalt gehen müsste. Ich spürte, dass es für mich wichtig war, diesen Weg in Freiheit zu gehen. Ich hatte viele Sorgen und hatte kein Ziel vor Augen. Und dennoch lies ich los. Und ich erfuhr, was alle Mutigen erfahren, wenn sie auf dem Weg ihrer Seele unterwegs sind. Das Universum zeigte mir den Weg und es war zu jeder Zeit für mich gesorgt. Ich empfand und empfinde diese Zeit in meinem Leben als ein wahres Wunder.
2017/2018 habe ich meine erste bewusste Transformation erlebt. Ich war bei jedem Schritt wach und angebunden. Ich lernte den Jahreskreis kennen. Durch einen Vortrag eröffnete sich mir ein Wissen aus früheren Zeiten. Und mit dieser Landkarte konnte ich mich in meinem Transformationsprozess orientieren. Ich ging in meinen ersten bewussten Winter im Entwicklungsrad und mit den Anfängen des Frühlings fing ein komplett neues Leben an, sich zu formen. Im Sommer erblühte es dann.
Mir wurde schnell bewusst, dass das erst der Anfang war. Anfangs war ich enttäuscht, dass es immer weiter ging mit meiner Ent-wicklung, nun weiß ich dass das Leben und Erwachen ist. Dennoch hat sich seit 2017 etwas grundlegend verändert: Ich weiß nun wie sich Transformation anfühlt und ich bin nie wieder so tief ‚gefallen‘ weil ich nun die Schwellen und meinen Widerstand kenne. Der Widerstand läutet eine Zeit des Lernens ein, eine Zeit der Hingabe. Wenn wir das zulassen, kommen wir wieder in die Einheit, in Kontakt mit der göttlichen Quelle. Angebunden an die Einheit erfahren wir Rückenwind. Das haben wir alle schon vielfach gehört. Es zu erfahren hat einen riesigen Unterschied für mich im Leben gemacht und ich mache ihn immer wieder. Bei mir selbst und in der Begleitung von Menschen.
Berufliches:
Ich wusste lange nicht, was ich beruflich machen wollte. Ich entschied mich irgendwann, Physiotherapeutin zu werden. Im Praxisalltag fühlte ich mich schnell unwohl – wenig Zeit für die Menschen, keine Zeit für meine eigenen Bedürfnisse und ein Medizinsystem, was nach Krankheiten Ausschau hält. Die Frage: ‘Was brauchen wir um gesund zu sein.‘ wurde immer größer in mir. Ich ging auf die Suche und entdeckte 2012 die Salutogenese. Welch ein Geschenk. Der Grundstein meiner Arbeit. Die dreijährige Ausbildung war für mich eine intensive Selbsterfahrungszeit auf der psychischen und der spirituellen Ebene. Ich fing an, meine Verletzungen zu heilen und ich konnte mich aus meinem Helfersydrom befreien. Meine Arbeit änderte sich durch die salutogene Ausrichtung grundlegend. Ich spürte, dass ich nicht dauerhaft in diesem Medizinsystem arbeiten konnte. Ich unterrichtete, machte mich selbstständig mit Gruppen und Salutogenem Coaching und lernte nebenher viel um in einem neuen Beruf als psychotherapeutische Heilpraktikerin Fuß fassen zu können. Ich geriet in ein Hamsterrad, angetrieben ging es immer weiter, wurde immer mehr. In diesem Zustand konnte ich die göttliche Führung nicht mehr spüren und brannte aus.
Zurück auf meinem Seelenweg, wusste ich 2018, dass es Zeit war, mich selbstständig zu machen, jedoch fehlte mir der Mut. Ich erlaubte mir eine sanfte Zeit des Übergangs. Und so fand ich eine stimmige Stelle in einer psychiatrischen Tagesklinik, in der ich mich auf den verschiedensten Ebenen ausprobieren konnte und wichtige Erfahrungen und Sicherheit für mein Wirken sammelte. Aber ich sollte es mir hier nicht zu gemütlich machen – es sollte nur ein Übergang sein. So wurde es in der Corona-Zeit ungemütlich für mich in der Klinik und gleichzeitig zog es mich nach Barnstedt.
Im Herbst 2021 kündigte ich dann meine Stelle und kam in Barnstedt an. Wieder drängte alles in eine Selbstständigkeit, doch der Mut, der Mut…;-) Noch im Hin und Her -wenden meiner Sorgen, kam die Impflicht für medizinisches Personal und schubste mich endgültig und glücklicherweise aus dem Medizinsystem. Anfangs war das natürlich ein Schreck und es gab viele Widerstände in mir. So war 2022 mein Start in die Selbstständigkeit als Naturcoachin holpriger als gewünscht und dennoch mit so viel Klarheit im Chaos, dass ich einen Weg erkannte.
In den ersten 3 Jahren meiner hauptberuflichen Selbstständigkeit habe ich mich selbst in meinem neuen Wirken gefunden und habe Stück für Stück meinen therapeutischen Blickwinkel verlassen und bin durch und durch zu einer Naturcoachin geworden, die mehr lauscht als führt. Die Räume öffnet und hält und auf Wegen begleitet, die noch nicht beschritten wurden. Neugierig, offen, achtsam und respektvoll.
Nachdem ich eine Zeit lang alles abgelehnt hatte, was ich als Therapeutin gemacht habe, konnte ich die Schätze meiner beruflichen Vergangenheit wieder in meine jetzige Arbeit bringen und erweitern: So sind Kommunikationsräume und -Konzepte ebenso wie der Intuitive Ausdruck wieder wichtige Pfeiler meiner Arbeit.
Lebenslauf - wichtige Etappen und Konzepte
2026 verschiedene Selbsterfahrung mit Tanz, Fortbildung in Plant Spirit Medicine
2025 re:natur Fortbildung 'Das große Rad des Seins' und verschiedene Selbsterfahrungen mit Tanz
2023/2024 betriebswirtschaftliche Fortbildungen und Komplett- Sanierung unseres Waldhauses
Seit September 2022 selbstständig mit Naturcoaching auf eigenem Waldplatz mit Haus
Sommer 2018 - Herbst 2021 bewegungs-, körper-, tanz- und gesprächstherapeutische Arbeit in einer psychiatrischen Tagesklink (Ochsenzoll/ Hamburg)
Schwerpunkte: Körpertherapie nach dem KBT-Ansatz, Innere Kind Arbeit, Tanztherapie, Depressionsbewältigung, Psychosomatik, Selbstregulation, Ressourcenstärkung
2018 - 2020 verschiedene Fortbildungen in Konzentrativer Bewegungstherapie (KBT)
Seit 2017 Wissen vom Wandel, Feiern des Jahreskreises, regelmäßige Fortbildungen 'Transformation in natura®'
Im April 2017 Prüfung zur psychotherapeutische Heilpraktikerin bestanden
Seit 2016 verschiedene Selbsterfahrungen mit Tanzworkshops
2016/2017 verschiedene Fortbildungen und Selbsterfahrung 'IndividualSystemics'
2014 - 2019 nebenberuflich selbstständig als salutogentisch orientierter Coach (im Ruhrgebiet)
u.a. Leitung des Bildungsurlaubs und Präventionskurses 'Training der gesunden Selbstregulationsfähigkeit'/ 'achtsame Kommunikation' im Zentrum für Salutogenese und im Ruhrgebiet, Unterricht für angehende Therapeuten in salutogener Kommunikation, Leitung von Workshops und Seminartagen, Vorträge, individuelle Begleitung von Menschen in Entwicklungszeiten und mit psychosomatischen Problemen
Juli 2013- Mai 2015 im Zentrum für Salutogenese, Bad Gandersheim
berufsbegleitende Ausbildung zum salutogenetisch orientierten Coach
Die SalKom® ist eine integrative Methode von Gesprächs-, Verhaltens-, tiefenpsychologischer und systemischer lösungsorientierter Therapie. Letztendlich dient diese Gesprächsführungsmethode der gesunden Entwicklung in allen Lebenslagen, co- kreativ und kooperativ die Selbstregulation anzuregen und Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.
Juli 2012 – Mai 2013 im Zentrum für Salutogenese, Bad Gandersheim https://salutogenese-zentrum.de
berufsbegleitende Ausbildung zur salutogenetisch orientierten Beraterin
1999- 2003 Hogeschool Zuyd, Heerlen (Niederlande)
4-jäh. Fachhochschulausbildung zur Physiotherapeutin, bc (NL)


